Portrait

Singen ist im Idealfall die Verschmelzung von Klang, Text und Persönlichkeit, erwachsen aus Leidenschaft, Hingabe und Achtsamkeit.
Maria C. Schmid, Sopran


Die Schweizer Sopranistin Maria C. Schmid berührt mit ihrer warmen, klaren Stimme. Die Strahlkraft ihrer Töne gepaart mit dem Charisma ihrer Persönlichkeit lassen ihre musikalischen Darbietungen selbst in höchsten Lagen bestechend natürlich erscheinen.

Die Ausbildung an der Musikhochschule Luzern führte sie zum Konzert-und Solistendiplom mit Auszeichnung. Förderpreise der Musikhochschule, der Axelle-und Max Koch-Kulturstiftung und des Aargauer Kuratoriums waren Zeichen der Wertschätzung und Qualität auf dem Weg der Sängerin. Nebst dem Unterricht bei herausragenden europäischen Gesangsprofessoren wie Barbara Locher, Peter Brechbühler, Margreet Honig, Lena Hauser oder Elisabeth Glauser gaben die Korrepetitoren und Liedbegleiter Peter Baur, Hans Adolfsen und Edward Rushton ihrer Aus- und Weiterbildung weitere wichtige Impulse.

Musik verbindet in einzigartiger Weise Naturwissenschaft mit Philosophie und Emotion. Der Mensch als Ganzes - mit Leib und Seele - wird gefordert und berührt. Im Beruf der Sängerin fühlt und lebt sie die Verschmelzung dieser Welten. Mit grosser Freude singt sie im In- und Ausland das Standardrepertoire eines lyrischen Soprans, lässt sie sich auf Werke der Alten Musik ein oder taucht in die Klangwelten des romantischen Liedgutes ein. Die stete musikalische Neugierde lässt und liess sie aber auch immer wieder Neuland betreten.

Konzertverpflichtungen führten sie nach Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Russland und in die Vereinigten Staaten. Zahlreiche Konzertmitschnitte verschiedener Radiostationen und CD-Einspielungen dokumentieren ihre Arbeit.

Als Persönlichkeit hat sie die Gratwanderung zwischen Beruf und Familie stark gemacht. Die „Bodenhaftung“ und „Nestwärme“ gepaart mit den „Flügeln des Gesanges“ machen sie glücklich.